Ich habe mich schon wieder angemeldet.
Dieses mal sind ein paar Gesichter mit auf der Strecke, die mitlaufen wollen. Ich werde mich mal, wenn das Wetter wärmer wird mit Jens zum Laufen verabreden. Jens läuft zum ersten mal mit und will es bis ins Ziel schaffen, Zeit ist ihm egal. Bin gespannt wie schnell er durchschnittlich läuft...
Käthe ist wunderbar und kümmert sich super um Janne. Sie sagt, ich könne mich ruhig vorbereiten, und was "für mich" tun. Schade, dass von der Wenigen Freizeit wieder so viel für´s Laufen draufgeht. Naja, der Aufwand hält sich mit meinem 60 Tage-Programm in Grenzen.
Körperlich ist alles in guter Verfassung. Habe einen etwas zu hohen Blutdruck, bin aber sonst in Ordnung. Ein 6-Tägiger Krankenhausaufenthalt, bei dem ich von oben bis unten und auch innen untersucht worden bin, hat mir dieses Ergebniss gebracht. So gesehen also alles OK. Nur den Blutdruck noch senken...
Gruss Rene
Dienstag, 16. Dezember 2008
Montag, 19. Mai 2008
3:42:07
Geschafft!
Und es hat Spass gemacht! Echt wieder mal super Stimmung an der Strecke. Super zeit für meine Verhältnisse und Super Tag. Danke an meine Frau, die mich bei meinen Trainingsläufen entbehrt hat, und Danke an die vielen tausend Zuschauer am Streckenrand.
Ein paar Sachen will ich mir noch aufschreiben:
1. Technik:
Die GPS-Maus und das Handy sind zwar super, weil man Laufstrecken sofort veröffentlichen kann, ABER nicht zuverlässig. Es vermiest mir den ganzen Tag, wenn ich an stelle von Laufen versuche ein Bluetooth-Verbindung aufzubauen. Also entweder reiner Laufcomputer (Forerunner) oder garnichts. Mal abgesehen von der Pulsuhr (Pflicht!)
2. Training:
6 x 5km Laufen ersetzt keinen 30km Lauf! Meine Vorbereitungszeit von etwa 8Wochen hat ausgereicht. 4Wochen um "rein" zu kommen und mit ab und zu mal laufen 5 bis 10 km. Dann 4 Wochen Vorbereitungstraining mit 20 bis 30km Läufen Puls um 152-162. Nach dem langen Läufen kurze 5km zur Lockerung Puls 160-165. Natürlich max nur einen pro Tag.
3. Marathon
An jedem Stand etwas Wasser trinken! Erst einen halben Becher, später auch zwei ganze im Gehen trinken.
Drei oder vier von diesen Energy-Kohlenhydrath-Coffeein Tütchen ab km 20 wirken Wunder! Immer in Verbindung mit Wasser!
Wenn man ab km 30 noch mit den Füssen in der Luft zusammenschlagen kann, dann sollte man das für sich (Adrenalin-Schub) und das Publikum hin und wieder machen. Das bringt Abwechslung und hebt den Puls von schlaffen 150 auf bärenstarke 168. Das kann man gebrauchen!
4. Mittelchen:
Franzbrantwein : für gestresste Waden und Oberschenkel einrubbeln und gut!
Magnesium: Keine Krämpfe keinen Muskelkater! Brause oder Tablette.
Viamine und Spurenelemete: täglich die Pille und gut is.
Eiweiss: lässt die Waden und Oberschenkel wachsen: Hüttenkäse, Harzerroller und Putenfleisch.
Kohlenhydrate: Massen essen: Haferflocken, Nudeln, Kartoffeln. Power auf dauer.
Alkohol: Dringend meiden , 14 Tage lang vorher verboten!
Wasser: Immer und viel, ausschließliches Getränk beim Training
Energietütchen: Gibts auf der Messe vorher oder beim Sportladen. Ab Halbmarathon alle 7km
Bilder folgen...
Und es hat Spass gemacht! Echt wieder mal super Stimmung an der Strecke. Super zeit für meine Verhältnisse und Super Tag. Danke an meine Frau, die mich bei meinen Trainingsläufen entbehrt hat, und Danke an die vielen tausend Zuschauer am Streckenrand.
Ein paar Sachen will ich mir noch aufschreiben:
1. Technik:
Die GPS-Maus und das Handy sind zwar super, weil man Laufstrecken sofort veröffentlichen kann, ABER nicht zuverlässig. Es vermiest mir den ganzen Tag, wenn ich an stelle von Laufen versuche ein Bluetooth-Verbindung aufzubauen. Also entweder reiner Laufcomputer (Forerunner) oder garnichts. Mal abgesehen von der Pulsuhr (Pflicht!)
2. Training:
6 x 5km Laufen ersetzt keinen 30km Lauf! Meine Vorbereitungszeit von etwa 8Wochen hat ausgereicht. 4Wochen um "rein" zu kommen und mit ab und zu mal laufen 5 bis 10 km. Dann 4 Wochen Vorbereitungstraining mit 20 bis 30km Läufen Puls um 152-162. Nach dem langen Läufen kurze 5km zur Lockerung Puls 160-165. Natürlich max nur einen pro Tag.
3. Marathon
An jedem Stand etwas Wasser trinken! Erst einen halben Becher, später auch zwei ganze im Gehen trinken.
Drei oder vier von diesen Energy-Kohlenhydrath-Coffeein Tütchen ab km 20 wirken Wunder! Immer in Verbindung mit Wasser!
Wenn man ab km 30 noch mit den Füssen in der Luft zusammenschlagen kann, dann sollte man das für sich (Adrenalin-Schub) und das Publikum hin und wieder machen. Das bringt Abwechslung und hebt den Puls von schlaffen 150 auf bärenstarke 168. Das kann man gebrauchen!
4. Mittelchen:
Franzbrantwein : für gestresste Waden und Oberschenkel einrubbeln und gut!
Magnesium: Keine Krämpfe keinen Muskelkater! Brause oder Tablette.
Viamine und Spurenelemete: täglich die Pille und gut is.
Eiweiss: lässt die Waden und Oberschenkel wachsen: Hüttenkäse, Harzerroller und Putenfleisch.
Kohlenhydrate: Massen essen: Haferflocken, Nudeln, Kartoffeln. Power auf dauer.
Alkohol: Dringend meiden , 14 Tage lang vorher verboten!
Wasser: Immer und viel, ausschließliches Getränk beim Training
Energietütchen: Gibts auf der Messe vorher oder beim Sportladen. Ab Halbmarathon alle 7km
Bilder folgen...
Montag, 31. März 2008
+++Telegramm+++
Weitere Läufe:
5km Montag
8km Sonntag
9km Freitag
mit Herzfrequenzmesser um 160 + Läuft alles gut + Neues Technisches Equipment +
Donnerstag, 27. März 2008
HTML-Probleme.
Also ich laufe weiter ohne Pulsmesser aber, habe das Gefühl, es währe besser langsam MIT zu laufen.
Blogeinträge mit Karten wie diese oder diese aktuelle stellen allerdings noch ein Problem dar. Es ist scheinbar nicht möglich mehrere Strecken auf einmal darzustellen. ICH seh die hier auf meinem Rechner, aber DU wahrscheinlich nicht... Ich arbeite (ab und zu) daran... also ein neuer test:
Größere Kartenansicht
Blogeinträge mit Karten wie diese oder diese aktuelle stellen allerdings noch ein Problem dar. Es ist scheinbar nicht möglich mehrere Strecken auf einmal darzustellen. ICH seh die hier auf meinem Rechner, aber DU wahrscheinlich nicht... Ich arbeite (ab und zu) daran... also ein neuer test:
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Mittwoch, 26. März 2008
Zweimal!
Zweimal bin ich jetzt morgens gelaufen. Auf der Karte grün die erste strecke, blau die zweite.
Wegen der Irrelevanz der Daten gibts auch keine, nur: wie immer eine halbe Stunde und etwa 5 km. Noch ohne Puls-gurt, um wieder zu lernen in sich rein zu hören. ab nächste Woche dann mit Herzfrequenzkontrolle so um 155, oder so. Mal sehen wie sich das anfühlt.
Achja, letztes Jahr hab ich ganz vergessen zu erwähnen: Wer läuft, dem wächst der Bart schneller.
Nachdem meine neue alte GPS-Maus den Dienst verweigert hat kann ich natürlich plötzlich überall alle technischen Raffinessen, wie man per Handy Orts-daten ganz wunderschön darstellen kann. Zum glück habe ich ja noch den wunderschönen (von Käthe geschenkten) Garmin Forerunner201 mit dem ich schon letztes Jahr meine Läufe kontrolliert habe. Dieser loggt die ganze zeit meine Route mit, und ich kann sie Dir, wenn auch ein wenig umständlich per Google-Maps voll interaktiv zeigen. Natürlich ist dieser Post "nur" ein Probepost...
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Wegen der Irrelevanz der Daten gibts auch keine, nur: wie immer eine halbe Stunde und etwa 5 km. Noch ohne Puls-gurt, um wieder zu lernen in sich rein zu hören. ab nächste Woche dann mit Herzfrequenzkontrolle so um 155, oder so. Mal sehen wie sich das anfühlt.
Achja, letztes Jahr hab ich ganz vergessen zu erwähnen: Wer läuft, dem wächst der Bart schneller.
Nachdem meine neue alte GPS-Maus den Dienst verweigert hat kann ich natürlich plötzlich überall alle technischen Raffinessen, wie man per Handy Orts-daten ganz wunderschön darstellen kann. Zum glück habe ich ja noch den wunderschönen (von Käthe geschenkten) Garmin Forerunner201 mit dem ich schon letztes Jahr meine Läufe kontrolliert habe. Dieser loggt die ganze zeit meine Route mit, und ich kann sie Dir, wenn auch ein wenig umständlich per Google-Maps voll interaktiv zeigen. Natürlich ist dieser Post "nur" ein Probepost...
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Dienstag, 18. März 2008
Es geht wieder los!
Ich weiß noch, dass mir die Sache echt ernst war, dass ein Monat reicht. Ich glaube da auch heut noch dran. Aber irgendwie klopft doch auch der Turnschuh morgens an meine Tür, und will mit mir ne Runde laufen. -Schlimm wird das ja nicht sein.
Also ich glaub, ich lauf mal ein paar morgende nach Ostern, und seh mal, was der Pulsmesser sagt, ob ich neue Schuhe brauche, und was meine Knochen sagen.
Was es neues geben wird dieses Jahr sind noch mehr Technische Gadgets, wie Kartendarstellung der Laufstrecken, weniger Wundern über Lauferfahrungen und (ich glaube) effizienteres Training. Ausserdem bin ich gerade dabei Papa zu werden und deswegen gibts da sicher die ein oder andere Randbemerkung zu.
Mal sehen, ob dieses Jahr jemand mit mir Trainiert. Vielleicht Virtuell...
Ansonsten ist mein Fitnessstand durchschnittlich, wird durch Fussballtraining 2 mal die Woche ein bisschen aufgefrischt.
Ziel gibt es dieses Jahr nun doch eins: Marathondistanz in weniger als 4 Stunden!
Gruss Rene, der bis jetzt noch keinen Kilometer gelaufen ist, diesen Monat.
Freitag, 1. Juni 2007
Letzter und zwnzigster Post zu diesem Thema!
Zuerst mein Beileid den beiden gestorbenen Läufern, die der Lauf das Leben gekostet hat.
Abschließend habe ich natürlich eine Menge zu sagen, und wen das nicht interessiert, dem empfehle ich noch schnell bis zum Ende dieses Posts zu scrollen, wo ich versuche die ganze Sache in drei Sätze zu fassen. Vielleicht sind die Tips eines Ersttäters ja auch ganz interessant.
Das andere gewäsch versuche ich in ein paar Kategorien zu ordnen.
Zum Lauf:
Also es ist ganz hervorragend organisiert. Man wird von vorne bis hinten betreut, man bekommt Getränke, man fühlt sich "sicher" in der Hand der Horde Sanitäter und Lauf-Helfer. Die sind alle sehr motiviert, und das macht einfach "Spaß". Ich hatte ja das Problem mit der Fehlenden Startnummer, aber jeden Helfer den Ich fragte, half mir irgendwie weiter, oder nahm mir die Angst irgendwas falsch gemacht zu haben.
Im Gegensatz zum Training läuft man in einer großen Menge Mitläufer, die teilweise nerven, teilweise ab km30 aber auch sich gegenseitig anfeuern. Hier und da erlebt man das Gefühl der Gemeinschaft, und das ist ganz gut. Besonders aber haben mich aber die Zuschauer am Streckenrand gefreut, die die ganzen Stunden uns Beklatscht haben, unsere Vornamen unter der Startnummer gelesen haben und riefen "Los Klaus, du schaffst das! Halte Durch!" Das war ganz groß! Echt man möchte jedem danken, der da am Rand steht und einem Irgendwie das Gefühl gibt, hier was ganz großes zu tun. Und damit wären wir beim nächsten Abschnitt:
Das Erlebnis:
Marathon, als Wort hat mich noch nie so ganz begeistert. Das ist für mich immer "nur" ein Lauf über die bewältigbare Strecke von 42,2 km gewesen. Deswegen verstehe ich auch nicht, wenn man so übermäßig bewundert wird, einen Marathon gelaufen zu haben. Sicher gibt es gesunde Menschen, die keine 2 Minuten am Stück laufen können, aber meiner Meinung liegt das an dem Mangelnden Interesse zu Laufen. Wer gesund ist und Laufen möchte der kann das. Jeder schafft in SEINEM Tempo seine Distanz. - Meine war 42km und die hab ich geschafft. Nicht mehr.
DAS Erlebnis war für mich mehr einen Volkslauf mit dieser Horde Menschen zu laufen und mit diesem Umfeld. Das war MEIN Erlebnis.
Mein Training:
Das Training war für meine Kondition zu langwierig. Jeden Tag Training kurbelt den Stoffwechsel dermaßen an, dass man fressen kann wie ein Scheunendrescher ohne zuzunehmen, aber geholfen hat es mir wohl kaum. Einen Lauf den ich 100 Tage vor dem Marathon gemacht habe hat mir gar nichts gebracht am Tag X. 30 Tage hätten mir definitiv gereicht. Enscheident in dieser Zeit war aber eines: Ich habe über meinen Körper ein ganzes Stück mehr gelernt: Was passiert, wenn ich viel Eiweiss esse. Ich fühle mich besser mit 100 Vitaminen und Mineralstoffen in meinem Körper. Alkohol-Kater killt Leistungsfähigkeit enorm.
So sehe ich die Trainingszeit mehr als Lehrzeit, und weniger als Konditions- oder Lauftraining. DAS ist es was mir das Projekt Marathon wirklich gebracht hat.
Training, wie ich nächstes mal machen würde:
Vorher:
30-25 Tage vorher jeden Tag 5km laufen. Ernährung mit mehr Eiweiss und Vitaminen anreichern.
Neue Schuhe kaufen die Professionell auf mich abgestimmt sind. Mit Lauband, mit Video. Schuhe sind so wichtig und dürfen, wenn sie perfekt sind auch viel kosten!
24. bis 21.Tag 2x Je nach Laune und Wetter 10-20km laufen mit 70% Puls.
20 bis 15. Tag nach belieben 5 km (mind. 2x)
14 Tag 25 km oder mehr. So laufen das kein Muskelkater entsteht.
13 Tag 5km Regenerieren.
12,11,10 Tag PAUSE!
9. Tag wieder 20 km im wunschtempo
8,7, Tag Pause. vielleicht locker laufen
6 Tag 30km oder mehr.
5. bis Tag x nach gefühl locker laufen oder pausieren.
Tips für die Erstläufer:
Es ist nicht so aufregend wie man denkt. Also locker bleiben. Mach was du willst, das ist richtig.
Kauf dir anständige Schuhe mit professioneller Beratung und die müssen perfekt sein.
Kauf dir eine Pulsuhr, und trainiere nie über deinen Trainings-maximalpuls.
Lebe in der Vorbereitung solide und Nährstoff und Vitaminreich. Iss ruhig täglich eine Nahrungsergänzungs-Pillen für Leute ab 60Jahren. Das kann nicht schaden.
Überleg dir ob Du die Trainingszeit für den Lauf von deiner freizeit abzwacken kanst und vor allem WILLST. Sonst fang gar nicht erst an.
Mach dich über deinen inneren Schwinehund her und friss in im Training auf. Ansonsten iss nur Eiweiss mit möglichst wenig Beinen zu lebzeiten (Fisch oder Geflügel)
Such die ein Team, dass die auf der Strecke bewundert und anfeuert, dann fällt der Lauf ganz leicht.
Vielen Dank fürs Lesen, Euer Rene.
Abschließend:
1. Der Marathonlauf ist nicht das wichtigste, und war es auch nicht.
2. Der Weg ist das Ziel, und dabei lernt man viel über sich selbst.
3. Ich würde es nicht nochmal tun, weil ich im Moment keine Lust dazu habe.
Abschließend habe ich natürlich eine Menge zu sagen, und wen das nicht interessiert, dem empfehle ich noch schnell bis zum Ende dieses Posts zu scrollen, wo ich versuche die ganze Sache in drei Sätze zu fassen. Vielleicht sind die Tips eines Ersttäters ja auch ganz interessant.
Das andere gewäsch versuche ich in ein paar Kategorien zu ordnen.
Zum Lauf:
Also es ist ganz hervorragend organisiert. Man wird von vorne bis hinten betreut, man bekommt Getränke, man fühlt sich "sicher" in der Hand der Horde Sanitäter und Lauf-Helfer. Die sind alle sehr motiviert, und das macht einfach "Spaß". Ich hatte ja das Problem mit der Fehlenden Startnummer, aber jeden Helfer den Ich fragte, half mir irgendwie weiter, oder nahm mir die Angst irgendwas falsch gemacht zu haben.
Im Gegensatz zum Training läuft man in einer großen Menge Mitläufer, die teilweise nerven, teilweise ab km30 aber auch sich gegenseitig anfeuern. Hier und da erlebt man das Gefühl der Gemeinschaft, und das ist ganz gut. Besonders aber haben mich aber die Zuschauer am Streckenrand gefreut, die die ganzen Stunden uns Beklatscht haben, unsere Vornamen unter der Startnummer gelesen haben und riefen "Los Klaus, du schaffst das! Halte Durch!" Das war ganz groß! Echt man möchte jedem danken, der da am Rand steht und einem Irgendwie das Gefühl gibt, hier was ganz großes zu tun. Und damit wären wir beim nächsten Abschnitt:
Das Erlebnis:
Marathon, als Wort hat mich noch nie so ganz begeistert. Das ist für mich immer "nur" ein Lauf über die bewältigbare Strecke von 42,2 km gewesen. Deswegen verstehe ich auch nicht, wenn man so übermäßig bewundert wird, einen Marathon gelaufen zu haben. Sicher gibt es gesunde Menschen, die keine 2 Minuten am Stück laufen können, aber meiner Meinung liegt das an dem Mangelnden Interesse zu Laufen. Wer gesund ist und Laufen möchte der kann das. Jeder schafft in SEINEM Tempo seine Distanz. - Meine war 42km und die hab ich geschafft. Nicht mehr.
DAS Erlebnis war für mich mehr einen Volkslauf mit dieser Horde Menschen zu laufen und mit diesem Umfeld. Das war MEIN Erlebnis.
Mein Training:
Das Training war für meine Kondition zu langwierig. Jeden Tag Training kurbelt den Stoffwechsel dermaßen an, dass man fressen kann wie ein Scheunendrescher ohne zuzunehmen, aber geholfen hat es mir wohl kaum. Einen Lauf den ich 100 Tage vor dem Marathon gemacht habe hat mir gar nichts gebracht am Tag X. 30 Tage hätten mir definitiv gereicht. Enscheident in dieser Zeit war aber eines: Ich habe über meinen Körper ein ganzes Stück mehr gelernt: Was passiert, wenn ich viel Eiweiss esse. Ich fühle mich besser mit 100 Vitaminen und Mineralstoffen in meinem Körper. Alkohol-Kater killt Leistungsfähigkeit enorm.
So sehe ich die Trainingszeit mehr als Lehrzeit, und weniger als Konditions- oder Lauftraining. DAS ist es was mir das Projekt Marathon wirklich gebracht hat.
Training, wie ich nächstes mal machen würde:
Vorher:
30-25 Tage vorher jeden Tag 5km laufen. Ernährung mit mehr Eiweiss und Vitaminen anreichern.
Neue Schuhe kaufen die Professionell auf mich abgestimmt sind. Mit Lauband, mit Video. Schuhe sind so wichtig und dürfen, wenn sie perfekt sind auch viel kosten!
24. bis 21.Tag 2x Je nach Laune und Wetter 10-20km laufen mit 70% Puls.
20 bis 15. Tag nach belieben 5 km (mind. 2x)
14 Tag 25 km oder mehr. So laufen das kein Muskelkater entsteht.
13 Tag 5km Regenerieren.
12,11,10 Tag PAUSE!
9. Tag wieder 20 km im wunschtempo
8,7, Tag Pause. vielleicht locker laufen
6 Tag 30km oder mehr.
5. bis Tag x nach gefühl locker laufen oder pausieren.
Tips für die Erstläufer:
Es ist nicht so aufregend wie man denkt. Also locker bleiben. Mach was du willst, das ist richtig.
Kauf dir anständige Schuhe mit professioneller Beratung und die müssen perfekt sein.
Kauf dir eine Pulsuhr, und trainiere nie über deinen Trainings-maximalpuls.
Lebe in der Vorbereitung solide und Nährstoff und Vitaminreich. Iss ruhig täglich eine Nahrungsergänzungs-Pillen für Leute ab 60Jahren. Das kann nicht schaden.
Überleg dir ob Du die Trainingszeit für den Lauf von deiner freizeit abzwacken kanst und vor allem WILLST. Sonst fang gar nicht erst an.
Mach dich über deinen inneren Schwinehund her und friss in im Training auf. Ansonsten iss nur Eiweiss mit möglichst wenig Beinen zu lebzeiten (Fisch oder Geflügel)
Such die ein Team, dass die auf der Strecke bewundert und anfeuert, dann fällt der Lauf ganz leicht.
Vielen Dank fürs Lesen, Euer Rene.
Abschließend:
1. Der Marathonlauf ist nicht das wichtigste, und war es auch nicht.
2. Der Weg ist das Ziel, und dabei lernt man viel über sich selbst.
3. Ich würde es nicht nochmal tun, weil ich im Moment keine Lust dazu habe.
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